Neubau Spielplatz
Rüdickenstraße
 
     

Auf dem ehemaligen Schulgrundstück südlich der Rüdickenstraße hatte sich eine umfangreiche Vegetationsstruktur herausgebildet. Die Schulnutzung wurde aufgegeben, lediglich die dazugehörige Sporthalle ist erhalten. Über 100 Bäume, Gehölzpartien, große Wiesen, überwucherte Tennenflächen waren gute Voraussetzungen eine Grünfläche mit Spielplatz anzulegen. Das Bezirksamt hat für die Realisierung der Planung Lehrlinge aus dem Bereich Garten- und Landschaftsbau mit einbezogen.
Der Spielplatz wurde in 3 Teilabschnitte eingeteilt:
– BMX-Bahn,
– Spielplatz mit der Hangrutsche, Kletterdrehbaum, Korbschaukel, Dreiecks-Aufstiegsnetz, Gurtsteg,
– 4-er Pendelsitz-Drehkombination.
Im vorderen Bereich der Grünfläche wurden für ältere Bürger verschiedene Fitnessgeräte als Senioren-Bewegungs-Parcours eingebaut.

Die gesamte Grünfläche erhielt Spiel- und Ruhebereiche mit Abgrenzung eines Gehölzstreifens zur Rüdickenstraße. Eine angrenzende Straße wurde teilweise rückgebaut und für den Autoverkehr gesperrt. Der trennende Zaun zum Wanderweg am Rüdickengraben wurde entfernt. An den neuen Eingangsbereichen mussten einige Pappeln gefällt werden. Wenige Wege durchziehen das Areal und verbinden das Siedlungsgebiet im Süden mit dem Wohngebiet im Norden. Eingänge am tangierenden Fuß-/Radweg entlang des Rüdickengrabens laden zum Spielen und Ausruhen ein. Die Spiel-, Bewegungs- und Aufenthaltsbereiche bilden unter und zwischen den raumprägenden Lindenblöcken das Zentrum des Quartierparks. In einer Sandlinse von 35m Länge und 10m Breite sind vier größere Kletter- und Bewegungsspielgeräte untergebracht. Ein Pflasterwall von 1,5m Höhe schirmt den Sandspielplatz vom Linden-Wäldchen ab. Zwischen den Linden steht der flächenintensive Dreh-Pendler. Entlang der Wege laden Bänke zum Verweilen, Kommunizieren und Zuschauen ein. Die Nebenwege zur Sandlinse wurden mit verschiedenen Stein-materialien gepflastert. Die BMX/Skater-Bahn wird als Asphaltbahn ausgeführt. Die Modellierungen im Rundkurs entstehen durch den Wiedereinbau des notwendigen Bodenaushubs aus dem Wege- und Spielplatzbau mit einer
max. Höhe von 1,30m. Die große Liegewiese bleibt frei für die vielfältigsten Aktivitäten für Jung u. Alt, für Groß und Klein. Am Kreuzungspunkt der drei Hauptwege wurde die vorhandene Plastik „Eva“ des Künstlers Fritz Cremer aufgestellt und von einer kreisrunden Schmuckpflanzung eingefasst.

 

Projekt: Neubau Spielplatz
Rüdickenstraße

Bauherr:
BA Lichtenberg,
Abt. Stadtentwicklung

Landschaftsarchitekt:
Frank Buck, Berlin
Baujahr:
2009

Am südlichen Rand der Großsiedlung Hohenschönhausen zwischen Einfamilienhaussiedlung und Plattenbauten wurde auf einem ehemaligen Schulgrundstück ein neuer Spielplatz angelegt.
An der Realisierung waren Lehrlinge aus dem Bereich Garten- und Landschaftsbau des Bezirksamtes maßgeblich beteiligt.

Fläche: 3.415m²
   
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